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ERFOLGSFAKTOR STRATEGIE
 
Von einem statischen zu einem dynamischen Strategieverständnis
 

Unternehmen werden zunehmend schneller und stärker mit einem sich verändernden Marktumfeld konfrontiert. Das klassische Strategieverständnis, das sich primär am Konzept der absoluten Planbarkeit orientiert, ist zu statisch und unflexibel geworden. Unsere Forschungsarbeit verdeutlicht augenscheinlich, dass heute aber nach wie vor viele Unternehmen dem Paradigma statischer Strategiearbeit folgen. Daher verfügen sie vielfach nicht über die Fähigkeit, auf Marktveränderungen mit der strategischen Flexibilität und Konsequenz reagieren zu können.

Spitzenunternehmen verfügen im Unterschied dazu über ein dynamisches Strategieverständnis.

Das dynamische Strategieverständnis

Spitzenunternehmen arbeiten täglich daran, ihre Einzigartigkeit - im Wechselspiel mit dem Markt, ihren Kernkompetenzen und Potenzialen - weiterzuentwickeln. Sie haben erkannt, dass Strategieentwicklung nicht isoliert und losgelöst vom täglichen Arbeiten stattfinden kann. Vielmehr entwickeln sie eine spezifische strategische Logik, mit der sie sämtliche wichtige Initiativen und Aktivitäten im Kontext der sich laufend verändernden Unternehmensumwelt ausrichten.


Damit diese Art der Strategiearbeit funktionieren kann, bedarf es aus Sicht von IMP

  • einer dominanten Logik, die wirksam ist.
    Darunter verstehen wir ein kohärentes System von strategischen Prämissen, welches in den Grundzügen festlegt, wie sich das Unternehmen im Wechselspiel mit Märkten, Konkurrenten, Kunden und anderen Stakeholdern erfolgreich entwickeln kann und soll. Die Entwicklung dieser strategischen Prämissen setzt einen intensiven Diskurs mit der Historie des Unternehmens, den zu erwartenden Entwicklungen außerhalb und innerhalb des Unternehmens sowie den relevanten Erfolgsfaktoren voraus. Diese Art der dominanten Logik kann aber nur dann ihre Kraft entfalten, wenn sie von möglichst vielen Mitarbeitern verstanden und geteilt wird.
  • eines dominanten Entwicklungsmusters, das dynamische Strategiearbeit wirksam werden lässt. Darunter verstehen wir spezifisch zu entwickelnde Strukturen und Prozesse, die strategische Initiativen im Sinne der dominanten Logik entstehen lassen und ihnen den notwendigen Spielraum zur Entfaltung geben.
 
 

Der IMP Prozess zur Entwicklung einer dominanten Logik:


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