Die weit verbreitete Maxime „Innovate or die“ bringt unser heutiges Innovationsverständnisauf den Punkt. Nur dann, wenn es Unternehmen in immer kurzfristigeren Intervallen gelingt, erfolgreich neue Produkte auf den Markt zu bringen, können diese überleben. Dabei scheitern selbst die besten und größten Unternehmen an dieser Herausforderung. Immer schneller verschwinden innovative und einst erfolgreiche Unternehmen vom Markt. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines europäischen Unternehmens beträgt heute nur mehr 12,3 Jahre. Die Entwicklung von „Neuem“ wird somit zum existenziellen Erfolgsfaktor. Angesichts dessen erinnert das heutige Innovationsmanagement in Unternehmen immer mehr an die Arbeit des Sisyphos, denn trotz größter Mühen werden die gewünschten Ergebnisse nicht erzielt. Kaum ist ein neues Produkt am Markt erfolgreich, wird es durch ein neues (vermeintlich besseres) schon wieder verdrängt – und das Spiel beginnt von vorne. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Innovationsversuche von den Kunden in der schier unendlichen Masse neuer Produkte oftmals gar nicht mehr als solche wahrgenommen oder erkannt werden.
Unsere Untersuchungen zeigen, dass das Scheitern häufig seinen Ursprung in der fehlenden Bereitschaft hat, bestehende und etablierte Muster mit nachhaltigen Lösungen zu durchbrechen. Die Innovationslogik der Zukunft erfordert es aber, gerade grundlegende Musterbrüche herbeizuführen. Hierin liegt die größte Herausforderung für uns alle – insbesondere auch für Unternehmen, die bereits langfristig erfolgreich sind.
Aus unserer Sicht ist es deshalb entscheidend, sich mit folgenden Konzepten und Denkhaltungen näher zu beschäftigen, um im Wettbewerb um die Zukunft erfolgreich bestehen zu können.
- WEGE AUS DEM INNOVATOR'S DILEMMA
Oder wie es gelingen kann, die Unlogik disruptiver Innovationen zu verstehen
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- OPEN INNOVATION UND CROWD SOURCING
Oder wie es gelingen kann, das Wissen unseres Planeten wirklich zu nutzen
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