Die Begriffe „Geschäftslogik“ und „Geschäftsmodell“ muten auf den ersten Eindruck recht ähnlich an. Doch Ähnliches ist bekanntlich nicht dasselbe. Dem allgemeinen Begriffsverständnis folgend, beschreibt ein „Geschäftsmodell“ das betriebliche Leistungssystem eines Unternehmens, also die Art und Weise, wie Ressourcen in Kundennutzen und letztlich in Erlösströme transformiert werden. Folglich hat jedes Unternehmen prinzipiell ein Geschäftsmodell, zumindest implizit. Faktum ist aber auch, dass manche dieser Geschäftsmodelle funktionieren, andere nicht. Die Kunst in der Strategiearbeit liegt also darin, der Architektur des jeweiligen Geschäftsmodells eine stimmige, einzigartige und zukunftsfähige Geschäftslogik zu Grunde zu legen.
Die Architektur einer stimmigen, einzigartigen und zukunftsfähigen Geschäftslogik
1. DIE PHASE DES VERSTEHENS:
- ANTIZIPATION DER ZUKUNFT
Oder wie wir die Chancen der Zukunft erkennen
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- KOMPETENZEN DER ZUKUNFT
Oder welche Fähigkeiten uns in Zukunft auszeichnen müssen
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2. DIE PHASE DES MODELLIERENS:
- ERFOLGSBAUSTEIN POSITIONIERUNG
Oder welcher Logik unsere Differenzierung vom Wettbewerb folgt
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- ERFOLGSBAUSTEIN PRODUKT- UND DIENSTLEISTUNGSLOGIK
Oder wie es gelingt, sich der „Austauschbarkeit“
zu entziehen und einen einzigartigen Produktnutzen zu schaffen
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- ERFOLGSBAUSTEIN WERTSCHÖFPUNGSLOGIK
Oder was für ein Unternehmen core und was non-core ist
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- ERFOLGSBAUSTEIN VERMARKTUNGSLOGIK
Oder wie es gelingt, bestehende und potenzielle Kunden für die Leistungen des Unternehmens zu begeistern
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- ERFOLGSBAUSTEIN ERTRAGSLOGIK
Oder wie es uns gelingt, das Differenzierungspotenzial eines Unternehmens bestmöglich zu kapitalisieren
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3. DIE PHASE DES SIMULIERENS:
- GESCHÄFTSMODELLSIMULATION
Oder wie es gelingt, Optionen zukünftiger Geschäftslogiken hinsichtlich ihrer Ertragsqualität und Ertragsstabilität systematisch zu bewerten
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